Archive for the ‘Bouldern’ Category

Harz – Bouldern im Okertal

Donnerstag, Juni 5th, 2008

Ich hatte mir schon längere Zeit vorgenommen, mal einen kurzen Abstecher in den Harz zu machen, um das in diesem Jahr bislang doch schmälich vernachlässigte Bouldern wieder in Gang zu bringen. Das Wetter schien ideal, nicht zu warm und nicht zu kalt und so radelte ich tapfer die 60 or 65 km zu den Studentenklippen. Leider war es extrem windig, so dass die Fahrt alles andere als ein Genuß war. Auch diesmal fand ich die Haltebucht nicht auf Anhieb und verplemperte so wertvolle Zeit.

Ich hatte gehofft, dort andere Boulderer anzutreffen, um eventuell mal in den Genuß eines Crashpads zu kommen – aber ich war völlig alleine, und so mußte ich mir wohl oder übel Probleme suchen, die ich ohne Stürze oder andere Ungeschicklichkeiten bewältigen konnte. Das war nicht so einfach, wie das klingt – auch wenn ich diesmal schon mehr Boulder als beim letzten Mal fand, ging doch ein Großteil der Zeit dafür drauf, zwischen den Felsen herumzuirren.

Am Ende fand ich aber doch das eine oder andere Problemchen, Highlight war hier „Nostromo“, am Alien. Zusätzlich zu den paar neuen Bouldern, habe ich dann auch noch ein paar ältere Probleme wiederholt.

Insgesamt war die Idee gut gewesen, aber ich bin viel zu spät los, hatte viel zu wenig Zeit und war insgesamt viel zu kaputt, um die ganze Aktion richtig genießen zu können. Ohne Crashpads oder Spotter ist das Risko bei schwierigeren Sachen auch einfach zu groß.

Hannover – Escaladrome

Samstag, März 22nd, 2008

Ostern – wir hatten natürlich auf gutes Wetter zum draußen klettern gehofft – statt dessen kam der Winter zurück. Da wir nach dem Klettern noch Freunde in Hannover besuchen wollten, und das Escaladrome 10 km näher liegt als das Campo, gingen wir also bouldern.  Trotzdem wir seit dem letzten Sommer nicht mehr bouldern waren, lief es erstaunlich gut. Insbesondere Rikita machte sich erstaunlich gut, zumal sie bislang immer mit Ängsten zu kämpfen hatte, da ihr das Abspringen nicht wirklich liegt. Ich war mit mir selbst auch nicht unzufrieden, und konnte vor allen Dingen feststellen, wie sehr ich mich technisch im Vergleich zu meinen letzten Besuchen dort entwickelt habe.

Wir haben beschloßen, dort bei schlechtem Wetter öfter mal wieder aufzulaufen, zumal gerade unser Bewegungsrepertoire und die Fähigkeiten Routen zu lesen dadurch mit großer Wahrscheinlichkeit besser wird.