Berlin – Kirchbachspitze

Gutes Wetter in Berlin übers Wochenende, also trafen wir uns mit Heinrich zum klettern an der Kirchbachspitze am Samstag. Wir kletterten vornehmlich leichte Routen, die auch problemlos liefen, mal abgesehen von zwei kleinen Mißgeschicken – einmal hatte ich zu wenig Exen dabei, und beim zweiten Mal verfing sich eine Exe beim passieren in meinem Klettergurt. Später am Nachmittag stieß dann auch noch Carl zu uns, und ich rundete meinen Kletternachmittag mit ersten Versuchen an einer 8- ab, die ich in etwa bis zur Hälfte schaffte, bevor ich sie mir als Projekt für das nächste Mal aufhob. Als guten Referenzpunkt für meine Fortschritte kletterte ich davor eine Route, die mich im letzten Sommer noch nach der Hälfte zum Aufgeben zwang, wo ich dann auch peinlicherweise jemand anders bitten mußte, unsere Exen herunterzuholen – und diesmal war sie fast zu leicht, mal abgesehen von einem kleinem akrobatischen Intermezzo, welches Carl veranlaßte mich fast runterzuziehen, da er annahm, ich wäre kurz vorm Sturz – in Wahrheit aber mußte ich nur nach einer etwas dynamischeren Einlage nur meinen Schwung ausbalancieren.

Rikita beim Einstieg in die zweite Route des Tages

Ich an der selben Route

Heinrich versuchte ein wenig seinen Arm zu schonen, den er sich wohl erstmalig beim Kurs im Harz verletzt hatte, so daß ich alle fünf Routen, die wir zuende geklettert sind, vorsteigen konnte. Rikita schlug sich hervorragend, und kletterte mit neuem Selbstvertrauen. Es ist eine klare Verbesserung sichtbar, da sie Routen, an denen sich zuvor sehr schwergetan hatte, nun fast mit Leichtigkeit kletterte.

Heinrich in der ersten Route des Tages

Wenn alles nach Plan verläuft, werden wir am nächsten Wochenende mit Heinrich und Sigrid im Ith klettern – und so sehr mir das klettern an der Kirchbachspitze Spaß gemacht hatte, ziehe ich mitlerweile echten Fels deutlich vor und freue mich auf das nächste Mal in selbigen.

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