Ith – Erstes Mal

Eigentlich hatten wir ein drei Tage Wochenende am Ith geplant, aber wie so oft machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und so wurde ein zwei-Tages Ausflug daraus. Am Sonntag kamen wir nach einer recht harschen Radtour abgekämpft am Zeltplatz des DAV an, nachdem es zeitweise so ausgesehen hatte, als würden wir umdrehen müßen, da Rikita von Halsschmerzen und anderen Erkältungssymptomen geplagt wurde.

Vom Campingplatz aus läuft man gerade mal 5-10 Minuten zu den sehr gut ausgeschilderten und von der Natur kletterfreundlich nacheinander aufgereiten Felsen. Es gibt dort sehr gut abgesicherte und interessante Sportrouten, aber wir entschieden uns vornehmlich für Trad Routen, zum einen weil diese in den für Rikita kletterbaren Graden angesiedelt sind, zum anderen natürlich auch, weil wir unsere neuerworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten durch reichlich Übung verbessern möchten. Rikita fühlt sich immer noch nicht sicher genug, um selber Routen vorzusteigen, platziert aber zur Übung bei fast allen Toprope Aufstiegen selber Material.

Ich am Torkopf Ost-Riß (Kamel)

Rikita am Torkopf Ost-Riß

Es war unser erster Kontakt mit Kalkstein, der nun doch ganz anders ist, wie das, was wir bisher geklettert sind – glatter, fast poliert wirkender Fels, der keinerlei Reibungsklettereien erlabut, dafür aber zumindest in den Routen, in denen wir unterwegs waren, reichlich Griffe. Die meisten Routen, die wir in Angriff nahmen, waren so zwischen 20 und 25 m hoch und ließen sich sehr gut sichern, obwohl wir mit etwas mehr Ausrüstung noch besser unterwegs gewesen wären.

Rikita beim Abseilen

Ich am Pieksriß des Teufelstrichters

Am Sonntag kletterten wir 5, heute dann noch einmal 3 weitere Routen, dann mußten wir leider schon wieder aufbrechen.

Nun, alles in allem ein netter Vorgeschmack von sicherlich vielen glücklichen Stunden, die wir in der Zukunft in dieser klasse Gegend verbringen werden – vermutlich werden wir uns auch weiterhin vorerst mehr auf Trad-Routen einschießen, um unsere Fähig- und Fertigkeiten da durch Übung zu festigen.

Dafür, dass es das erste Mal in dieser Gegend waren, schlugen wir uns eigentlich sehr gut, bei mir war es mehr eine Frage des Sicherns, wohingegen Rikita doch schon an ihrem Limit kletterte und da echte Erfolgserlebnisse einstreichen konnte (eine 6- und sogar eine 6 (möglicherweise, sind uns da ob der Topos nicht 100% sicher) z.B.).

Nun, ich kann unseren nächsten Besuch dort kaum erwarten…

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